Zweiter Sieg und Fokus auf Südkorea

2026

Die ersten Rennkilometer der Saison 2026 liegen hinter mir, und ich darf ein positives erstes Fazit ziehen: Der Saisoneinstieg ist mit zwei Siegen geglückt!

Nach intensiven Wintermonaten, in denen ich hart an meiner Basis gearbeitet habe, war es ein befreiendes Gefühl, endlich wieder die Startnummer am Bike zu fixieren. Die Form stimmt, das Material von Thömus maxon funktioniert perfekt und – was für mich fast am wichtigsten ist – das Feuer brennt.

Es tut gut zu sehen, dass die harte Arbeit der Vorbereitung Früchte trägt. Ein erfolgreicher Saisonstart mit zwei Siegen, gibt nicht nur Selbstvertrauen, sondern bestätigt auch den Weg, den wir als Team eingeschlagen haben. Nach dem ersten Rang bei der Tamaro Trophy konnte ich vergangene Woche auch den Klassiker in Nals, im Südtirol, für mich entscheiden. Doch wie ihr wisst, ist nach dem Rennen vor dem Rennen. Mein Blick richtet sich nun bereits fest nach Osten.

Das Unbekannte als Chance

In rund zwei Wochen steht der Weltcup-Auftakt in Südkorea an. Es ist ein besonderer Start in die Weltcup-Serie, denn uns erwartet eine Premiere: Eine Strecke, die noch niemand von uns kennt. Für viele mag das eine zusätzliche Unsicherheit bedeuten, aber für mich ist es eine spannende Herausforderung.

Ich mag es, mich auf neue Gegebenheiten einzustellen. In solchen Situationen kommt mir meine langjährige Erfahrung im Weltcup-Zirkus zugute. Es geht darum, im Training schnell die Ideallinie zu finden, den Untergrund zu lesen und das Setup intuitiv anzupassen. Wenn alle bei Null anfangen, entscheiden oft die Routine und die Fähigkeit, unter ungewohnten Bedingungen Ruhe zu bewahren.

Die Motivation ist riesig

Ich fühle mich physisch und mental bereit für dieses Abenteuer. Die Reise nach Südkorea trete ich mit grosser Vorfreude und Motivation an. Mein Ziel ist klar: Ich will von Anfang an vorne mitmischen und zeigen, dass mit mir auch in dieser Saison zu rechnen ist.

Ich danke euch für den Support zum Saisonstart und halte euch natürlich auf dem Laufenden, wie es mir in Fernost ergeht.

Bis bald auf den Trails,

Euer Math

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